RS485-Chlorwasserstoff-Transmitter
Sie werden hauptsächlich in Chemieanlagen, Chloralkali-Anlagen und ähnlichen Bereichen eingesetzt und dienen vor allem der zuverlässigen Überwachung korrosiver Gase. Die Beachtung der folgenden praktischen Tipps kann die Lebensdauer der Geräte effektiv verlängern und die Messgenauigkeit gewährleisten.
1. Installation und Standortwahl: Vermeiden Sie Störungen gemäß den Produkteigenschaften.
Da Chlorwasserstoff schwerer als Luft ist, sollte der Transmitter 0,3 bis 0,6 Meter unterhalb der potenziellen Leckagequelle installiert werden.
Richten Sie den Lufteinlass nach unten aus, um zu verhindern, dass kondensierte Flüssigkeit zurückfließt und Bauteile beschädigt.
Halten Sie Abstand von Klimaanlagen-Luftauslässen und Frequenzumrichtern, um Umwelteinflüsse und elektromagnetische Störungen zu vermeiden.
2. Verdrahtungsspezifikationen: Gewährleistung eines stabilen Kommunikationsbetriebs
Verwenden Sie geschirmte, verdrillte Adernpaare, verbinden Sie die Drähte A und B fest in der richtigen Reihenfolge und vertauschen Sie die Verbindung niemals.
Der Standard-Anschlusswiderstand beträgt 120 Ω, zusätzliche Installation und Konfiguration sind nicht erforderlich.
Um durch Masseschleifen verursachte Rahmenfehler zu vermeiden, sollte eine einseitige Erdungsmethode angewendet werden.
3. Tägliche Inspektion: Führen Sie ununterbrochene tägliche und wöchentliche Kontrollen durch.
Prüfen Sie täglich, ob das Gehäuse beschädigt ist und ob die wasserdichten Gummiringe Anzeichen von Alterung oder Rissen aufweisen.
Achten Sie darauf, dass sich das Gehäuse bei Berührung nicht übermäßig erwärmt und die Messwerte nicht häufig schwanken.
Wischen Sie das Gehäuse wöchentlich mit einem trockenen Tuch ab und entfernen Sie Staub aus dem Lufteinlass.
4. Regelmäßige Kalibrierung: Fehlerkontrolle zur Sicherstellung der Genauigkeit
Führen Sie unter normalen Bedingungen alle 30 Tage eine manuelle Kalibrierung durch; verkürzen Sie das Intervall in stark korrosiven Umgebungen auf monatlich.
Verwenden Sie für die Kalibrierung Standard-HCl-Gas, wobei Sie zuerst die Nullpunktkalibrierung und anschließend die Bereichskalibrierung durchführen.
Notieren Sie die Kalibrierungsdaten nach dem Betrieb und bringen Sie ein entsprechendes Etikett zur späteren Verwendung an.
5. Korrosionsschutz: Sicherstellung der Hardware
Wählen Sie Zubehörteile aus PTFE-Material und tragen Sie Silikonfett auf die Schnittstellen auf, um die Dichtungsleistung zu verbessern.
Nach dem Austritt eines hochkonzentrierten Gases spülen Sie den Lufteinlass mit deionisiertem Wasser und lassen Sie ihn anschließend gründlich an der Luft trocknen.
Der elektrochemische Sensor sollte alle 2-3 Jahre ausgetauscht werden und rechtzeitig ersetzt werden, wenn er seine Lebensdauer erreicht hat.
6. Fehlerbehebung: Probleme schnell finden und beheben
Bei Kommunikationsstörungen sollte zunächst die Verkabelung überprüft werden. Gegebenenfalls kann ein magnetischer Ringfilter zur Störungsunterdrückung installiert werden.
Führen Sie umgehend eine Kalibrierung durch, um Messwertdrift zu erkennen, und reinigen Sie gleichzeitig die Sensorsonde.
Bei Schwankungen der Stromversorgung von mehr als ±5 % ist die Stabilität des Stromversorgungskreises zu überprüfen.
7. Wartungstabus: Spezifikationen strikt einhalten
Die Sonde oder die Anschlussdose dürfen nicht bei eingeschalteter Stromversorgung demontiert werden, um einen Kurzschluss zu vermeiden.
Reinigen Sie die Sonde nicht mit einem Metallschaber und spülen Sie das Gehäuse nicht mit Hochtemperaturdampf ab.
Verändern Sie die vom Hersteller festgelegten Parameter nicht willkürlich, um einen Ausfall des Geräts zu verhindern.