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RS485-Wasserqualitätssensor zur Bestimmung der Gesamthärte: Beispiel ZW-TH-PR

February 27 , 2026
In der Wasseraufbereitung, der chemischen Industrie, der Energiewirtschaft und anderen Branchen ist die Gesamthärte des Wassers ein entscheidender Indikator. Zu hohe Härtewerte führen häufig zu Ablagerungen in Rohrleitungen, während starke Härteschwankungen die Prozesssteuerung beeinträchtigen. Die herkömmliche manuelle Titrationsmethode ist zwar präzise, liefert aber keine Echtzeit-Rückmeldung und ist arbeitsintensiv. Daher entscheiden sich immer mehr Unternehmen für Online-Gesamthärtesensoren.
Wie wählt man angesichts der vielen auf dem Markt erhältlichen Produkte einen stabilen, langlebigen und einfach zu integrierenden Sensor aus? der Online-Gesamthärtesensor ZW-TH-PR Dieser Artikel erläutert beispielsweise die wichtigsten Punkte für die Sensorauswahl.
Warum ist eine Online-Überwachung der Gesamthärte erforderlich?
Die Gesamthärte bezieht sich hauptsächlich auf die Konzentration von Calcium- und Magnesiumionen im Wasser. Die Vorteile der Echtzeitüberwachung liegen auf der Hand:
  • Vorbeugung von Ablagerungen: Die Dosierung des Ablagerungshemmers in Kesseln und Wärmetauschern muss rechtzeitig angepasst werden.
  • Prozesskontrolle: In der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie beeinflusst die Wasserhärte die Produktqualität direkt.
  • Frühwarnung: Ein plötzlicher Anstieg der Wasserhärte ermöglicht die schnelle Erkennung von Verunreinigungen der Wasserquelle oder Leckagen an Geräten.
Online-Sensoren können kontinuierlich Daten ausgeben und bei Anschluss an eine SPS oder einen Host-Computer eine automatische Steuerung ermöglichen.
Sensorprinzip: Ionenselektive Elektrode (ISE)-Methode
Die meisten Online-Härtesensoren verwenden die ionenselektive Elektrodenmethode (ISE) Das ZW-TH-PR basiert auf einer selektiven Calcium-Magnesium-Elektrode mit PVC-Membran, deren Kern ein Referenzsystem bildet.
Der ZW-TH-PR ist ausgestattet mit patentierte mikroporöse Salzbrückentechnologie Der Referenzelektrolyt sickert unter Druck langsam heraus und bildet ein stabiles Flüssigkeitspotential. Im Vergleich zu herkömmlichen Elektroden bietet diese Konstruktion ein stabileres Referenzsystem und eine längere Lebensdauer der Elektrode.

Es verfügt außerdem über einen eingebauten Pt1000-Temperatursensor zur automatischen Temperaturkompensation, wodurch Fehler aufgrund saisonaler Schwankungen im Bereich von 0 bis 40 °C eliminiert werden.


Wichtigste Auswahlkriterien
1. Messbereich und Auflösung
Das ZW-TH-PR hat einen Messbereich von 0 bis 1000,0 mg/L (berechnet als CaCO₃), eine Auflösung von 0,1 mg/L und eine Nachweisgrenze von 0,1 mg/L. Dieser Bereich deckt die meisten industriellen Wasseranwendungen ab (Trinkwasser < 150 mg/L, Kreislaufwasser 300 bis 800 mg/L). Bei häufig über 1000 mg/L gemessener Wasserhärte vor Ort ist ein Modell mit größerem Messbereich oder eine verdünnte Probenahme erforderlich.
2. Genauigkeit und Reaktion
Genauigkeit: ±10 % des Messwerts; Ansprechzeit (T90): < 60 Sekunden. Eine Genauigkeit von ±10 % ist für die Prozesstrendüberwachung ausreichend; eine höhere Präzision kann durch regelmäßigen Vergleich und Kalibrierung mit Labormethoden erreicht werden.
3. Betriebsbedingungen
  • Temperatur: 0~40℃
  • Druck: ≤ 0,2 MPa
  • pH-Bereich: 4~10
Wenn der pH-Wert des Wassers den Grenzwert überschreitet oder hohe Konzentrationen an störenden Ionen (z. B. Sulfide, Schwermetalle) enthält, kann es zu einer Vergiftung der Elektrode kommen, die eine Vorbehandlung oder spezielle Elektroden erforderlich macht.
4. Material und Schutz
Der ZW-TH-PR bietet zwei Gehäusematerialien an:
  • Standardausführung: POM + ABS, kostengünstig, geeignet für allgemeines Industriewasser.
  • Verbesserte Ausführung: POM + Edelstahl 316L, korrosionsbeständig, geeignet für Meerwasser oder salzhaltiges Abwasser.
Es verfügt über die Schutzart IP68 und kann für den Langzeiteinsatz untergetaucht werden.
5. Kommunikationsschnittstelle

Standardkonfiguration: RS485 + Modbus RTU-Protokoll (Standard-Baudrate 9600, einstellbare Adresse); 4–20-mA-Ausgang optional. Härte- und Temperaturwerte können mit einem einzigen Befehl ausgelesen werden, um die Systemintegration zu vereinfachen.


Installations- und Wartungstipps
  • Installationswinkel: Der Sensor muss geneigt (≥15°) installiert werden. Eine Installation in umgekehrter Position oder horizontal ist strengstens untersagt, um Lufteinschlüsse zu vermeiden.
  • Schnittstelle: 3/4 NPT-Gewinde, geeignet für Unterwasser- oder Rohrleitungsinstallation (für Rohrleitungsinstallation ist eine Durchflusszelle erforderlich).
  • Erste Verwendung: Aktivieren Sie die Elektrode, indem Sie sie bei eingeschaltetem Strom 48 Stunden lang in Leitungswasser eintauchen, und spülen Sie sie anschließend mit deionisiertem Wasser ab.
  • Langzeitlagerung: Nehmen Sie die Elektrode aus dem Wasser, setzen Sie eine Schutzkappe darauf und lagern Sie sie trocken, um ein Austrocknen der empfindlichen Membran zu verhindern.
  • Reinigung: Sollten sich Ablagerungen bilden, spülen Sie die PVC-Membran mit deionisiertem Wasser ab; vermeiden Sie den Kontakt mit organischem Silikonöl oder Fett.
  • Kalibrierung: Zweipunktkalibrierung (Nullpunkt + Steigung). Werkseitig vorkalibriert, kann die Kalibrierung vor Ort über Modbus-Befehle mit Standardlösungen durchgeführt werden.
Die Elektrode ist ein Verbrauchsmaterial mit einer Garantie von 6 Monaten. Tauschen Sie sie aus, wenn die Reaktion langsam ist oder die Kalibrierung fehlschlägt.
Auswahlübersicht
Fünf wichtige Punkte für die Auswahl von Online-Härtesensoren:
  • Bereichsübereinstimmung: Deckt es den tatsächlichen Härtebereich ab?
  • Betriebliche Anpassungsfähigkeit: Ob pH-Wert, Temperatur und Druck im zulässigen Bereich liegen.
  • Korrosionsbeständigkeit: Wählen Sie das Gehäusematerial entsprechend der Korrosionsbeständigkeit des Wassers.
  • Kommunikationskompatibilität: Ob das Protokoll mit dem bestehenden System kompatibel ist.
  • Wartungskosten: Lebensdauer und Austauschhäufigkeit der Elektroden.
Das ZW-TH-PR ist ein ausgereiftes Produkt im Messbereich von 0 bis 1000 mg/L. Dank seines patentierten Referenzsystems, der Schutzart IP68 und der zwei verfügbaren Materialoptionen eignet es sich für die meisten industriellen Anwendungen. Eine umfassende Beurteilung der Gegebenheiten vor Ort ist unerlässlich, um stabile und zuverlässige Messdaten zu erhalten. https://www.zonewuiot.com/water-quality-sensors_c1
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