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Wie wählt man industrielle Gassensoren aus?

January 13 , 2026

In industriellen Umgebungen dienen Gassensoren als erste Verteidigungslinie für Sicherheit und Umweltschutz. Insbesondere bei der Detektion von Schwefelwasserstoff ist professionelle Ausrüstung unverzichtbar. Als industrietaugliches Gerät, das auf elektrochemischer Sensortechnologie basiert, RS485-Sender für Schwefelwasserstoff hat sich in zahlreichen Vor-Ort-Anwendungen als Standardkonfiguration etabliert. Die Wahl des richtigen Sensortyps bestimmt maßgeblich die Zuverlässigkeit von Gefahrenwarnungen, die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und die Produktionsstabilität. Bei komplexen Auswahlkriterien können die folgenden Kernrichtlinien Unternehmen helfen, präzise Entscheidungen zu treffen.


1. Kernerkennungsziele klären
Die Auswahl eines geeigneten Sensors beginnt mit der Bestimmung des Zielgases und des Konzentrationsbereichs. Dies gilt insbesondere für toxische Gase wie Schwefelwasserstoff und Kohlenmonoxid In Bereichen wie Chemieanlagen und Kläranlagen sind elektrochemische Sensoren die erste Wahl. Nehmen wir beispielsweise den RS485-Schwefelwasserstoff-Transmitter: Er kann Schwefelwasserstoff im Bereich von 0 bis 50 ppm präzise erfassen und deckt damit gängige Leckagekonzentrationen ab. Die Ansprechzeit beträgt nur 1–3 Sekunden. Für brennbare Gase in Öl- und Gasfeldern und anderen Anwendungsbereichen bieten katalytische Verbrennungssensoren ein hohes Kosten-Nutzen-Verhältnis, während Infrarotsensoren für raue Umgebungen geeignet sind. Zur VOC-Erkennung in Spritzwerkstätten sind PID-Photoionisationssensoren optimal.



2. Anpassung der Betriebsbedingungen und Umgebungen

Unter rauen Betriebsbedingungen beeinflusst die Anpassungsfähigkeit an die Umgebungsbedingungen direkt die Lebensdauer und Messgenauigkeit von Sensoren. Der RS485-Schwefelwasserstofftransmitter bietet herausragende Leistung und gewährleistet einen stabilen Betrieb im Temperaturbereich von -20 °C bis 60 °C. Er kann gleichzeitig Umgebungstemperaturen von -40 °C bis +80 °C und relative Luftfeuchtigkeiten von 0 bis 99,9 % rF überwachen und eignet sich somit für die meisten industriellen Anwendungen.


Für Umgebungen mit hohen Temperaturen und hoher Luftfeuchtigkeit (z. B. Heizräume) empfehlen wir den NDIR-Infrarotsensor mit Gehäuse aus Titanlegierung (Temperaturbeständigkeit bis 85 °C). In stark korrosiven Umgebungen bietet dieser Sensor eine Korrosionsbeständigkeit, die mit spezialisierten Korrosionsschutzsensoren vergleichbar ist. Für staubige Umgebungen wie Stahlwerke empfehlen wir Modelle mit Filtermodulen.
Darüber hinaus müssen Sensoren, die in explosionsgefährdeten Bereichen eingesetzt werden, mindestens die Schutzart Ex d IIB aufweisen – eine Leistungsmerkmale, die typischerweise in den Schwefelwasserstoff-Transmitter RS485 integriert ist.



3. Leistungsindikatoren und Kosten in Einklang bringen

Die Kernleistung sollte sich auf Reaktionszeit, Genauigkeit und Stabilität konzentrieren. Für die Frühwarnung vor Schwefelwasserstoff sind schnell reagierende elektrochemische Geräte wie der RS485-Schwefelwasserstoff-Transmitter die bevorzugte Wahl. Für die Überwachung der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften ist sein hochpräziser Messbereich von 0 bis 50 ppm zuverlässig, während für höhere Präzisionsanforderungen Lasersensoren im ppb-Bereich eingesetzt werden können.


Bei der Kostenbetrachtung sollte der gesamte Lebenszyklus und nicht nur der Anschaffungspreis berücksichtigt werden. Der RS485-Schwefelwasserstoff-Transmitter zeichnet sich durch einen breiten Versorgungsspannungsbereich von 5–28 V DC und ein geringes Gewicht von nur 0,6 kg aus, was niedrige Installations- und Zubehörkosten zur Folge hat. Obwohl sein Anschaffungspreis höher ist als der von Halbleitersensoren, bietet er eine längere Lebensdauer und einen geringeren Wartungsaufwand und ist somit langfristig wirtschaftlicher.


Halbleitersensoren sind zwar kostengünstig, müssen aber häufig ausgetauscht werden. Infrarotsensoren hingegen sind in der Anschaffung teurer, zeichnen sich aber durch hohe Stabilität und geringe Kalibrierfrequenz aus.


4. Fokus auf Störfestigkeit und Wartbarkeit

In industriellen Mischgasumgebungen ist die Selektivität der Sensoren von entscheidender Bedeutung. Halbleitersensoren müssen mit integrierten Kompensationsalgorithmen ausgestattet sein, um Temperatur- und Feuchtigkeitsstörungen zu minimieren, während Sensoren für katalytische Verbrennung mit Sintermetallfiltern versehen werden müssen, um eine Silizidvergiftung zu verhindern.


Hinsichtlich der Wartung sollten Modelle mit einfacher Kalibrierung und Selbstdiagnosefunktionen Vorrang haben: Elektrochemische Sensoren müssen alle sechs Monate kalibriert werden, Infrarotsensoren haben eine Lebensdauer von 5–10 Jahren, was die Wartungskosten erheblich reduzieren kann.


5. Siehe typische Fallbeispiele

Für petrochemische Anlagen, in denen giftige und brennbare Gase gleichzeitig vorhanden sind, wird eine „Punkt-Flächen-Kombinations“-Strategie empfohlen: Installation von fest installierten RS485-Schwefelwasserstoff-Transmittern in der Nähe potenzieller H₂S-Leckagestellen (ausgestattet mit einer RS485-Schnittstelle und dem ModBus-RTU-Protokoll unterstützen sie die zentrale Datenverwaltung und ermöglichen eine bequeme Fernüberwachung) und Einsatz von Verbundsensoren in Kanalbereichen.


In geschlossenen Räumen wie Kläranlagenbrunnen, in denen sich Schwefelwasserstoff ansammelt, müssen tragbare Schwefelwasserstoffdetektoren für die Vorabprüfung bereitgestellt werden. Gleichzeitig sollten in wichtigen Überwachungszonen um diese geschlossenen Räume herum fest installierte RS485-Schwefelwasserstoff-Transmitter installiert werden, um eine Echtzeitüberwachung zu gewährleisten.


Der Schwefelwasserstoff-Transmitter RS485 eignet sich auch gut für Labore oder kleine Werkstätten mit Bedarf an Schwefelwasserstoff-Detektion – sein geringes Gewicht (nur 0,6 kg) ermöglicht eine flexible Installation, und er verfügt über eine gleichzeitige Temperatur- und Feuchtigkeitsüberwachung, um umfassendere Umgebungsdaten zu liefern.



Die Auswahl von Industriegassensoren erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Zielvorgaben, Anpassungsfähigkeit an die Umgebungsbedingungen, Leistungserbringung und Kostenkontrolle. Durch die Klärung der Kernanforderungen, die Fokussierung auf wichtige Leistungsindikatoren und die Nutzung szenariospezifischer Erfahrungen können Unternehmen Sensoren auswählen, die optimal für ihre Produktionsanlagen geeignet sind und so eine solide Sicherheitsbarriere für Produktion und Betrieb schaffen.


Für weitere Informationen besuchen Sie bitte unsere Website: https://www.zonewuiot.com/gas-sensors_c11


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